Vietnam Teil II: Interkultureller Austausch

Heute sind wir tiefer in die Kultur der Vietnamesen eingetaucht. Erfahrt mehr über religiöse Bräuche, die Geschichte des Landes und ein bisschen musikalische Action!

Xin Cháo aus Thanh Hoa! Um unsere vietnamesischen Freunde besser kennen zu lernen, starteten wir unseren zweiten Tag mit einem kulturellen Speed Dating. Jeder von uns suchte sich einen vietnamesischen Partner, um sich über das jeweilige Reiseverhalten auszutauschen. Anschließend wurden dann die Ergebnisse vorgestellt und diskutiert. Der gravierendste Unterschied war zu unserer Überraschung, dass die meisten vietnamesischen Studenten noch nie im Ausland unterwegs waren. Außerdem geben sie auf Reisen pro Tag wesentlich weniger Geld aus als wir. Nach einer kurzen Kaffee- und Kuchenpause ging es mit Vorträgen zu den kulturellen Besonderheiten in Vietnam und Deutschland weiter. Zum Schluss bekamen wir noch einen kleinen Vietnamesisch Crashkurs.

Buddhas, Artefakte, Vodka & Co

Nach einer Stärkung ging es weiter ins historische Dong Son Village. Unser neuestes Accessoire, der vietnamesische Kegelhut, durfte bei diesem Ausflug selbstverständlich nicht fehlen. Unsere Führung durch das Dorf begann an einem Teich, aus dem vor vielen Jahren Artefakte von den Franzosen ausgegraben wurden. Ihr fragt euch sicher was genau diese Artefakte sind. Naja, wir konnten es aus der etwas holprigen Übersetzung der vietnamesischen Erklärung nicht wirklich heraushören. Wir vermuten aber, dass es sich dabei wohl um Buddha Statuen und Vasen oder sowas handelt. Nach einem Schuh- und Hut-Striptease ging es weiter in den Tempel nebenan. Dort standen mehrere Altäre mit verschiedenen Statuen und Bildern von Buddha, Hoh Chi Min und anderen VIPs des Landes. Wusstet ihr, dass Vietnamesen ihren verstorbenen Angehörigen gedenken, indem sie ihnen Opfergaben wie Wodka, Bier, Cola und Süßigkeiten per Räucherstäbchen ins Jenseits senden? Wir waren davon jedenfalls überrascht.  Unser Rundgang endete im ältesten Haus des Dorfes. Es ist ca. 200 Jahre alt und befindet sich in 18. Generation noch immer im Besitz derselben Familie.

 

Atemlos…

…durch die Nacht! Okay, durch den späten Nachmittag, tanzten wir auf der Hoang Long Tourism 2 über den Ma River. Was mit einer unterhaltsamen Karaoke-Show seitens der vietnamesischen Studenten begann, endete schnell in einer absoluten Helene Fischer Eskalation. Wir können mit Stolz sagen, dass Helene sich jetzt über 14 neue Fans aus Vietnam freuen kann. Nachdem wir uns ordentlich ausgepowert hatten, futterten wir uns durch das Abendessen. Wie immer war der Tisch voll mit den verschiedensten Gerichten. Zur Abwechslung waren neben dem obligatorischen Sticky Rice auch Steak, Pommes und Toastbrot dabei. Noch ein kleiner „Fun“- Fact am Rande: über den Ma River führt die sogenannte Suicide-Bridge. Der deutsche Architekt der Brücke beging nach ihrem Einbruch Selbstmord.

So Freunde, das war’s für heute von uns. Morgen geht es dann 9 Stunden mit dem Bus naaach… Wer errät’s?

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