Zukunftsvisionen

Gastbeitrag von Manuel, WKB 14:

Am Samstag, den 14. Mai ging es wieder los – die Türen des ehemaligen Kindergarten „Blockhaus“ in Görlitz wurden für eine Woche geöffnet. Das Festival für zeitgenössische Kunst ZUKUNFTSVIONEN feierte in diesem Jahr sein zehntes Bestehen und ich war mittendrin.

Das Blockhaus

Das Blockhaus

Hallo, ich heiße Manuel Rees und studiere mittlerweile im vierten Semester Kultur und Management in Görlitz. Ich habe vor meinem Studium bereits eine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann abgeschlossen und habe mich zum zweiten Mal bei diesem studentischen Projekt engagiert. Im letzten Jahr übernahm ich die Künstlerbetreuung sowie Künstlerakquise.

Foto von Paul Nebatz

Foto von Paul Nebatz

Was ist das besondere an diesem Projekt? ZUKUNFTSVISIONEN ist ein ehrenamtliches Ausstellungsprojekt in Görlitz, welches getragen wird von der Vision ungenutzte und leerstehende Gebäude zu beleben und mit einem kulturell vielfältigen Rahmenprogramm zu füllen. In diesem Jahr bestand das Projektteam aus Studenten der Fakultät MK sowie der Fakultät S. Das Prinzip des Festivals, jedes Jahr aufs Neue in einem leerstehenden Gebäude eine Ausstellung zu realisieren stellt eine große Herausforderung aber auch den Reiz des Projektes dar. In diesem Jahr fiel die Wahl auf den seit 2012 leerstehenden Kindergarten „Blockhaus“. Das Festival für zeitgenössische Kunst fand dieses Jahr vom 14.05.- 21.05.statt. Das Motto des diesjährigen Festivals war „Bewusst.Sein“.

Über 1400 Gäste kamen in den Genuss von 13 ausstellenden Künstlern sowie einem einzigartigem Rahmenprogramm, bestehend aus Konzerten, Lesungen, Performances und vielem mehr. Durch die Kooperation mit der Hochschule Zittau / Görlitz wurden einige ausgewählte Vorlesungen in das Programm der ZUKUNFTSVISIONEN2016 aufgenommen. Als ebenso gewinnbringend wurde die Zusammenarbeit mit Görlitzer Art durch das Publikum bewertet.

Kunst im Blockhaus

Kunst im Blockhaus

Das Projekt ZUKUNFTVISIONEN ist ein studentisches Projekt. Es ist eine sehr gute Ergänzung zum manchmal öden Unialltag. Es ist eines der Projekte bei denen man sich ausprobieren kann. Man wird an seine Grenzen kommen. Aber genau diese Grenzerfahrung war für mich unheimlich wichtig. Festzustellen dass man eigentlich viel mehr kann als man glaubt.

Hof mit Lagerfeuer

Hof mit Lagerfeuer

Die Projektvorbereitungszeit beginnt traditionell immer mit Beginn des neuen Semesters. Aufgrund der Tatsache, da sowohl mein Jahrgang als auch der Jahrgang unter uns parallel in das Erasmus Semester gehen dürfen, bleibt eine Lücke der Kulturmanager, die das Projekt immer geleitet haben. Ich sehe das als Chance würde mich aber dennoch freuen, wenn sich eventuell Studenten von anderen Fakultäten finden würden um das Projekt im nächsten Jahr wieder stattfinden zu lassen.

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