Grüsse aus Tarragona!

Gastbeitrag in Viktoria:

Mein Erasmus Semester verbringe ich in Spanien, in der Stadt Tarragona. Tarragona liegt an der Küste zum Mittelmeer und ist nur 1 Stunde von der katalanischen Metropolenstadt Barcelona entfernt.
Abendstimmung in TerragonaIch habe mich für Spanien entschieden, weil ich mich für die spanische Kultur, insbesondere für die Musiktradition interessiere. Durch meinen Aufenthalt möchte ich das spanische Leben besser kennenlernen, aber auch meine Spanischkenntnisse verbessern.
Hier bin ich an der Universität Rovira i Virgili (URV). Leider (da ich in Dt. Kultur und Management studiere) bin ich an der Fakultät für Tourismus, welche in einem benachbarten Ort Vila Seca liegt. Vila Seca ist ca. 10 Kilometer von Tarragona entfern und mit dem Bus gut erreichbar. Die Fakultät verfügt, außer der Fachrichtung Tourismus, die Fachrichtung Geografie. An der Fakultät belege ich 3 Fächer, Policies & Public Management und 2 weitere Kurse in Sprache Englisch (Intermediate English, Advanced English). Als weiteres belege ich an der Universität Catalunya, welche in Tarragona ist, ein Spanischkurs. Hier, an der Universität, werden kostenpflichtige Spanischkurse für verschiedene Niveaus angeboten (für Erasmusstudenten kosten diese ca. 60€, für andere Personen/keine Studenten ca. 300€). Der Kurs läuft das ganze Semester über und man muss am Ende des Semesters eine Abschlussprüfung ablegen.
Des Weiteren gibt es hier ein SMiLE Programm, woran fast alle Erasmus Studenten teilnehmen können. Hierbei geht es darum an den Grundschulen und Mittelschulen in Tarragona und Umgebung, den Deutsch-/Englisch- oder Französischlehrer zu unterstützen. Das Ziel dieses Programmes ist es, die Schüler zum Sprechen zu bringen. Nach dem Absolvieren von 40 Stunden schreibt man einen Report (und bekommt es mit 6 Credipoints gutgerechnet).
Uni in TerragonaDen ersten Monat lebte ich in Vila Seca. Ich hatte ein Zimmer in einer WG mit 2 weiteren Mädels, in der Nähe von der Fakultät für Tourismus und Geografie. Doch weil Vila Seca ein kleiner Ort ist, mit wenigen Möglichkeiten (Kultur), entschied ich mich nach Tarragona umzuziehen. Nun lebe ich in Tarragona, im Zentrum der Stadt, nur 10 Minuten von Part Alta (= Altstadt) entfernt, welches über mehrere Museen und viele römische Monumente verfügt. Tarragona ist eine schöne Stadt an der Küste, welche eine bezaubernde Altstadt hat. In Tarragona wohne ich mit 3 Studentinnen (2 von den Mädels sind Erasmus-Studentinnen). Wir unternehmen ab und zu etwas zusammen, gehen zusammen aus oder besuchen andere Orte/Städte in der Nähe. Einige Erasmus-Studenten organisieren „Trips“ zu naheliegenden Orten, wie z.B. Baskenland, Andalusien oder Marokko.

Man muss anmerken, dass Spanier ein anderes Gefühl für die Zeit haben. Es dauert etwas länger als in Deutschland wenn man eine Information bekommen möchte oder ein Dokument von der Universität haben möchte (wie das Learning Agreement). Hier gibt es, wie in anderen Teilen Spaniens, Siesta. Es ist die Zeit zwischen 13 und 17 Uhr, wo die Meisten eine „Pause“ machen. Somit sind einige Geschäfte und Lokale geschlossen. Die Banken arbeiten nur bis ca. 13 Uhr und man muss mit einer längeren Wartezeit rechnen.
20151116_172946Sonst mag ich das Land und die Menschen sehr, deren Offenheit. Obwohl man sagt, dass in Katalonien die Menschen etwas „distanzierter“ sind. Man sagt ebenfalls dass Katalonien eine der teuersten Regionen Spaniens ist. Was die Universität angeht, bin ich etwas enttäuscht aber ich versuche das Beste daraus zu machen und so viel wie es möglich ist mit zu nehmen.

 

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